Hier fühlt man sich wie daheim In der Sunnsyta Ringgenberg trifft man auf eine familiäre, heimelige Atmosphäre.
35 Jahre erfolgreich Die Gemeinden Ringgenberg / Goldswil, Niederried, O berried, Iseltwald, Bönigen und Wilderswil bilden als Trägerschaft den Gemeindeverband «Sunnsyta, Ringgenberg». Dieses Jahr darf die Sunnsyta Ringgenberg ihr 35-jähriges Bestehen feiern. In diesen 35 Jahren hat sich einiges getan. Neben der stetigen Verbesserung in der Pflege und Betreuung wurde auch das Freizeitangebot stetig erweitert. Inzwischen kann man hier Qi Gong besuchen, an Spielnachm ittagen teilnehmen oder gemeinsam singen. Die Mitarbeiterzahl ist im Vergleich zu dem Jahr 1984 stark angestiegen: Damals waren es nur 25, heute sind es insgesamt 85 Mita rbeitenden. Gerade auch durch die eher hohe Zahl an Mitarbeitenden können sich diese eingehend um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmern und auf sie eingehen. Das Erfolgsrezept für ein so langes erfolgreiches Bestehen liegt dann auch in der Zeit, welche hier investiert wird. Eine grosse Familie Auch Hans Beer, der Leiter des Sunnsyta, pflegt den Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Gästen und steht mit dem Personal in konstantem Dialog. «Wir sind hier wie eine Familie», sagt er und macht klar, dass dies alle, Bewohnerinnen und Bewohner, Gäste sowie Personal miteinbezieht. Die Sunnsyta ist neben einem familiären auch ein sehr offenes Haus – man will mit den Leuten der Umgebung in stetigem Kontakt bleiben.
Freiwillige und Gesprächspartner Die soziale Interaktion ist sehr wichtig und auch ein Grund, weshalb ältere Menschen oft nicht mehr allein in einer Wohnung leben wollen. Für das soziale Leben sind auch die vielen Freiwilligen in der Sunnsyta sehr wichtig. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer in der Sunnsyta kommen vorbei und nehmen sich die Zeit, für die Bewohnerinnen und Bewohner, sei es beim Gespräch oder bei einem Spiel, beim Einkauf oder bei einem Spaziergang. Ganz nach dem Motto «Zeit ist das Schönste, das wir unseren älteren Mitmenschen geben können». Das Leiterehepaar mittendrin Hans und Sabine Beer sind bereits das dritte Leiterpaar der Sunnsyta und bei ihnen steht die Türe immer offen. «Man kann immer zu uns kommen und sich mit uns unterhalten», betont Hans Beer. Man nimmt sich den Bewohnerinnen und Bewohner persönlich an und bietet ihnen einiges. Hat jemand Geburtstag, darf die betreffende Person das Menü des Tages auswählen und es wird natürlich für sie gesungen. Dies gilt auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Alterswohnungen, von denen die meisten ebenfalls in der Sunnsyta speisen.
Bödeli / BrienzInfo 12