STADTSICHT 4/2020

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THINK FURTHER

LONDON MACHT ES VOR – BLICKEN WIR AUF KING’S CROSS Luzern ist nicht London. Klar. Doch lohnt sich ein Blick in die britische Metropole, wenn es darum geht, über unser «Jahrhundertprojekt Durchgangsbahnhof» nachzudenken. Der Londoner Stadtteil King’s Cross ist derzeit eines der grössten städtebaulichen Projekte Grossbritanniens. Ein inspirierender Blick über den eigenen Tellerrand. VON ANGEL GONZALO UND KAISA RUORANEN

D

ie Planung des Durchgangsbahn­ hofs Luzern ist im Gange. Das ent­ sprechende Vorprojekt wird bis En­ de 2022 vorliegen. 2040 soll der 2,4 Milliarden Franken teure Durchgangs­ bahnhof in Betrieb gehen. Bereits jetzt be­ ginnt – zumindest gedanklich – der Bau der Stadt unserer Kinder und Enkel. Das ist

auch eine Chance, denn es geht darum, Zu­ kunftsszenarien für die Gleisflächen zu entwerfen, die wegen des Durchgangs­ bahnhofs frei werden. Es geht immerhin um acht Hektaren (knapp 16 Fussballfel­ der) Fläche, die neu genutzt werden kann. In der Stadt werden bald alle darüber nach­ denken und Entwürfe skizzieren können.

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Etwa drei Mal grösser ist die bespielte Fläche rund um die King’s Cross Central Station (27 Hektaren), ein kultiger und ge­ schichtsträchtiger Ort Londons. Dort ent­ steht derzeit eines der weltweit span­ nendsten städtebaulichen Projekte. Ein Blick darauf lohnt sich – aus verschiedenen Gründen.


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