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Wann Sie trainieren sollten, um Muskeln aufzubauen Haben Sie schon einmal vom zirkadischen Rhythmus gehört? Er bestimmt unseren Tagesablauf! Im Volksmund auch «innere Uhr» genannt, kontrolliert der Vorgang etliche körperliche Funktionen – von Appetit bis Müdigkeit. Forscher haben jetzt entdeckt, dass er auch Einfluss auf den Effekt von körperlicher Betätigung haben kann und ausschlaggebend dafür sein könnte, wie effektiv sie trainieren. Doch wie funktioniert das?
Zirkadischer Rhythmus Das hochkomplexe System von körpereigenen Botenstoffen, das viele unserer körperlichen Vorgänge bestimmt, wird tatsächlich von einem ziemlich kleinen Gehirn-Areal kontrolliert, das vor allem auf Licht reagiert. Unsere Augen nehmen Helligkeit wahr und geben dem sogenannten suprachiasmatischen Kern Bescheid, ob es gerade hell oder dunkel ist. Das ist der Grund, warum wir nicht mitten in der Nacht von tierischem Hunger wach werden oder warum ein Jetlag uns für mehrere Tage aus der Bahn werfen kann. Der Rhythmus beeinflusst Müdigkeit, Körpertemperatur, Blutzucker, Blutdruck, Zellteilung und den Energiehaushalt.