Bulletin 1-2007

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… und auch Spuren des Malteser - Ritterordens in Finnland: Graf Gustaf Mauritz Armfelt Rechts: SUOMI FINLAND 1.01.1936, MiNr. 195 Für das Rote Kreuz: Finnische Staatsmänner. Graf Gustaf Mauritz Armfelt (1757-1814), nach einem Gemälde von Joseph Grassi (1755-1836), österreichischer Maler. Graf Armfelt, berühmter Abenteurer, eine bekannte Figur des politischen - & sozialen Lebens des 18. und 19. Jahrhunderts, war, obwohl Protestant, ein Ritter des katholischen Malteserordens. Seine Ernennung muss eine der frühesten „Ehren-Ritterschaften“ gewesen sein, die natürlich auf Grund seiner hohen sozialen Stellung und seinem persönlichen Einfluss auf die königliche Familie von „Neapel und Beider Sizilien“ zurückzuführen ist. Dazu schreibt mir Martin von Bonsdorff, dessen Großvater Carl v.B., eine fünfbändige Lebensschilderung über Graf Armfelt verfasst hat: „Graf Gustaf Mauritz Armfelt war, ja, eine sehr spezielle Persönlichkeit. Während seiner Exiljahre in Italien wurde er 1805 zum Großkreuz und Großbailli der Zunge von Sizilien des (Malteser-) Ordens“ ernannt.“ Portrait des Malers J. E. Lindh, 1845, Universität Helsinki: Graf Armfelt, in der Uniform eines Russischen Generals, mit den folgenden Auszeichnungen: Kommandeurkreuze des Schwertordens (Schweden), des St.Alexander Nevsskij-Ordens (Russland), des Malteser-Ordens, des St.Anna-Ordens (Russland); Erinnerungsmedaille 1812 (RU), Ritterkreuz und Schwert des Schwertordens (Schweden); Kraschan (Schwedisch = Stern zum Kommendeurkreuz) des St.Andreas-Ordens (RU) des Serafimer-Ordens (Schweden), des Elefanten-Ordens (Dänemark), Malteser-Kreuz. Mitteilungsblatt Nr. 1 / 2007

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Heft Nr.49


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