DER LAUBFROSCH IN DER «SCHINTERE»
Im Sommer herrscht in der «Schintere» im Thuner Lerchenfeldquartier buntes Treiben: Überall flirrt, schwirrt, summt und quakt es. Die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt im Naturschutzgebiet von Pro Natura lädt zum Beobachten ein.
Bild: Jan Ryser
Die «Schintere» als Sommerlebensraum
öffentlich zugänglichen Bereich der «Schintere». Die Exkursion findet am 15. Juli 2018 von 9.30 bis 12.00 Uhr statt. Teilnahmeschluss ist
Das Konzert der Laubfrösche hat in diesem Jahr bereits früher als
der 1. Juli 2018. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz
sonst begonnen. Der warme Frühling hat die Laubfroschmännchen
geführt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
ans Wasser gelockt. Wenn die Sonne ihren höchsten Stand erreicht, ist die Laichsaison bereits vorbei. Jetzt entwickeln sich die Kaul
Jetzt teilnehmen unter: energiethun.ch/wettbewerb_laubfrosch
quappen schnell und verlassen als kleine Fröschli das Wasser. Die Umgebung des lichten Walds mit viel Futter und guten Unterschlupf möglichkeiten ist ein perfekter Lebensraum für die Laubfrösche. Sie können hervorragend klettern und verbringen die Sommerzeit meis tens auf Hochstauden und Sträuchern. Wo es summt, sind Wild und Honigbienen ebenso wie Hummeln auf Nektarsuche und beim Bestäuben der Blüten im Element. Die Vogel eltern holen sich Läuse, Spinnen, Käfer und Sämereien am Boden. Sie sind jetzt vollständig mit dem Füttern der Jungen ausgelastet. Dank der grossen botanischen Artenvielfalt auf kleiner Fläche finden viele Schmetterlinge ihre bevorzugten Futterpflanzen für die Raupen.
Seit 15 Jahren fliesst pro verkaufte Kilowattstunde Thuner AAREstrom 1 Rappen in den Ökofonds der Energie Thun AG. Der Ökofonds unterstützt Projekte zur Erhaltung von Naturpara diesen, Verbesserung an Gewässern oder naturnahen Gestaltung von Lebensräumen in Thun und Umgebung – wie zum Beispiel die «Schintere». Im Rahmen des Jubiläums begleiten wir den Laubfrosch durch die vier Jahreszeiten. Dank der Webcam vor Ort können Sie jederzeit einen Blick in die «Schintere» werfen. Weitere Informationen zum Energie Thun Ökofonds und zur Webcam finden Sie unter: energiethun.ch/oekofonds
Eidechsen, Nattern und Libellen Die Zauneidechsen sind mit der Jagd nach Insekten, wild ausgetrage nen Revierkämpfen und später mit der Fortpflanzung beschäftigt. Der Altgrashaufen am Waldrand dient Ringelnattern und Blindschleichen zur Eiablage. Mit etwas Glück beobachtet man ab und zu eine Ringel natter im Wasser auf der Jagd nach ihrer Leibspeise: dem Wasser frosch. Die Libellenlarven entwickeln sich ausnahmslos im Wasser und ver lassen dieses nach ein oder zwei Jahren. Libellen schlüpfen in der Nacht und beginnen beim ersten Sonnenstrahl als fertig entwickeltes Insekt einen neuen Lebenszyklus. In der «Schintere» beobachten wir 18 LibellenArten im Jahresverlauf. Wettbewerb: Exkursion im Naturschutzgebiet «Schintere»
Energie Thun AG
Möchten Sie das Naturschutzgebiet «Schintere» und ihre Bewohner
Industriestr. 6, Postfach 733, 3607 Thun
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mit und gewinnen Sie eine Exkursion für zwei Personen in den nicht
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